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Info Ortsvorsteher mal bisschen anders.

Früh am Morgen mit dem Streudienst in Weiler unterwegs!

Um eine Antwort auf  Fragen und Kritik vieler Mitbürger über das „Für oder Wider“ und „Gut oder Schlecht“ zu den derzeit stattfindenden Schneeräumungen in unserem Ort geben zu können, durfte ich auf meinen Wunsch mir in der Nacht von Heiligabend auf den 1.Weihnachtstag, die Sache einmal aus dem städtischen Räumfahrzeug in der Praxis ansehen. Unter dem Motto: Bisschen was sehen, vom eigentlichen Geschehen. Nicht bewusst war mir im Vorhinein, dass eine zweite Kolonne ebenfalls unterwegs ist, die ständig für die Räumung vor den städtischen Einrichtungen und Bushaltstellen sorgt und dort mit Schneeschaufeln von Hand zu Werke geht.

Die Tour begann für mich um 5:00 Uhr in der Frühe. Im Führerhaus des Räumfahrzeuges durfte ich zwischen den städtischen Mitarbeitern Peter Bach und Helmut Vogel den Platz als Begleiters einnehmen.  Während der  Beifahrer über ein handgesteuerte PC-Tafel für die richtige Streuung und die notwendige Verteilung des Streugutes während der Fahrt sorgt, leistet der Fahrer teilweise Millimeterarbeit, um die am Straßenrand abgestellten Fahrzeuge unbeschadet zu  passieren. Das viele Führerscheinanfänger mit einem angemessenen Abstand zum Bordstein zu kämpfen haben, ist mir bewusst. Das aber viele alte Hasen dies bis heute nicht beherrschen und zudem auch nicht wahrnehmen, in einer Kurve zu parken, dass bleibt für mich ein kleines Rätsel, was jedoch irgendwie zu lösen ist. Hierbei muss nur der Wille zum Wollen in die Tat umgesetzt werden. Auch gehört dazu, dass der ein oder andere Mitbürger seinen Ganzjahresparkplatz von der Straße in die Hofeinfahrt oder Garage verlegt.

Das bei passierenden Hofeinfahrten gewisse Schneeanhäufungen nicht zu vermeiden sind, wurde mir bei der Tour immer bewusster. Hätte der Fahrer vor jeder Einfahrt die Schaufel in die Höhe gehoben, wäre die Hälfte der Straßen in Weiler mit Schnee belastet geblieben, was wohl nicht jeder Anwohner mit Dankesworten hinnehmen würde.  Es sei denn, es würde zu einer solchen Art von schmunzelnder Schneebeseitigung kommen, auf die wir während der Fahrt von unbekannten Nachtgespenstern hingewiesen wurden.

 

Geschehen im Straßenbereich Zum Vogelsberg / Zur Buchley. Ohne vorherige Ankündigung konnten wir bei der Anfahrt beobachten, wie plötzlich der Schnee auf der Straße  in Flammen stand. An der Brandstelle angekommen, zeigte uns der Geruch von Spiritus und ein in den Schnee gebranntes, überdimensionales Smiley den Weg zu dieser Weihnachtsbescherung

Alles in Allem sind die Mitarbeiter unseres Bauhofes von morgens in der Frühe, täglich 8 Stunden und mehr im Einsatz. Nicht selten kommt es vor, dass sie zweimal am Tag zum Einsatz müssen. Das man es dabei nicht allen Anwohnern gerecht machen kann, dass wird wohl unvermeidbar bleiben. Das man aber von vielen Anwohnern ein wenig Entgegenkommen erwarten kann, dass sollte selbstverständlich sein. Beachten sollte man auch dabei, dass die Mitarbeiter des Bauhofes daran gehalten sind, ihre Aufgaben nach den vom Stadtrat abgesegneten Räumungsplan durchführen.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei den Mitarbeitern des Bauhofes für ihren hervorragenden Einsatz bedanken. Wünsche ihnen und allen Mitbürgern ein gutes und erfolgreiches neues Jahr.

Reinhold Petereit

Ortsvorsteher Weiler

 

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