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Schwerdonnerstag 2011 in der Karnevalistischen Hochburg
Boppard-Weiler
Wieder mal ein Knaller !

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Ein Duschvorgang der besonderen Art bei den Möhnen in Weiler.
Eine tolle Vorstellung erlebten die zahlreichen Besucher an
Schwerdonnerstag bei den Möhnen im Bopparder Stadtteil Weiler, der als
eine der Hochburgen an Altweiberfastnacht gilt und in dem seit über 45
Jahren um 14:11 Uhr das Bunte Treiben beginnt. Obermöhn Petra Federhenn
Eröffnet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von der Obermöhn Petra
Federhenn, der ein Teil der Berghexen folgte, die mit über 30 Personen an
den Karnevalsumzügen 2011 teilnehmen werden.
Wolfram Grafe, ein Profi an
Alleinunterhalter aus der bekannten Gruppe Mailand begleitete mit
hervorragender Akustik, bekannten Liedern und internationalen Hits das
Geschehen.
Das sich die Fußballmannschaften der Bundesliga aus Köln
und Mainz auch auf musikalische Art so richtig zoffen können, dass konnten
die Besucher nach der Eröffnung in einem einmaligen Gefecht auf
Gesangsebene, in der Besetzung von Ingeborg Mayer, Birgit Halfmann, Inge
Mayer, Rita Petereit, Silvia Bryar und Gabi Mayer erleben. Resultat der
Zuschauer 1:1.
Ria Wittig-Ruschel gelang es anschließend in einer heißen
Schlacht am kalten Büfett, eine Art der nicht nachvollziehbaren
Essenaneignung zu erklären. Resultat: Bisschen Weniger kann nie Zuviel
sein, dennoch stopfte sie alles Zusammengetragene in sich hinein.
Was sich so alles im Straßenverkehr abspielt und welche
Entdeckungen es da zu machen gibt, machten anschließend in einem Potpouri
Steffi Ernst, Andrea Geisel, Gabi Mayer und Rita Petereit deutlich. Mit
dem bekannten Schlager „Im Wagen vor mir……“ ging es auf Entdeckungsreise,
bei der so manche Überraschung fällig war..
Anschließend war es an der Zeit den angekündigten
Stargästen Einlass zu gewähren. Inge Mayer als „Lady Gaga“, Ria
Wittig-Ruschel als „Michal Jackson“, Gabi Mayer, Petra Krambrich als die
„Atzen“ und Juliane Halbauer, Sina Verbooy, Isabell Küppers und Julia
Kreuz als die Gruppe „Lavive“, gaben ihr Bestes und wurden mit viel
Applaus von der Bühne verabschiedet.
Wer kennt es nicht, das Märchen vom Froschkönig. Nur dieses
Märchen, mit tollen Masken und vor allem den Darstellern, die das Publikum
zum Tränenlassen brachten, war alleine schon der Besuch wert. Rai
Wittig-Ruschel und Petra Federhenn, Klaudia Düppenbecker und Birgit
Halfmann konnten als Darsteller sich selbst der Tränen nicht erwehren, als
Ria und Petra in ihrer unnachahmlichen Art die Zuschauer in ihren Bann
zogen.
Ein Auftritt der jungen Cowgirls Gisela Petereit, Ria
Wittig-Ruschel, Petra Federhenn, Rita Petereit, Silvia Bryar und Klaudia
Düppenbecker sorgte für manche Überraschung bei den Zuschauern, dem sich
ein Auftritt von Sina Verbooy und Isabell Küppers anschloss, die sich in
einem wahren Gefecht und beim Erkennen ihrer Gegenseitigkeit im
alltäglichen Leben wiederfanden.
Und das es auch im Altenheim munter hergehen kann wo die
Gesundheitsreform Einzug genommen hat und für ein munteres Treiben sorgt,
bewiesen R. Petereit, J. Halbauer, Monika Vickus, G. Mayer, I. Mayer und
Klaudia Düppenbecker, die teilweise mit dem Rollator auf der Bühne ihr
Bestes gaben.
Sportlich ging es im Anschluss zu bei einer Turnerriege,
mit den jungen Hüpfern der Möhnengarde, die wahre Kunststücke
präsentierten.
Dem schloss sich der wohl zu nennende Knaller des Tages an.
Waltraud und Mariechen, dargestellt von Petra Federhenn und Ria
Wittig-Ruschel präsentierten sich in einem Kaffeeklatsch, der die
Zuschauer in regelrechte Lachsalven versetzte. Das Ende der ausgiebigen
Unterhaltung war, das die immer wieder sich lösenden Zähne von Mariechen,
mit einem Gebiss der besonderen Art im bereitgestellten Kuchen landete.
Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Stühlen und tosender Beifall war
die Belohnung. So kam es gerade zur rechten Zeit, dass Lieder von Udo
Jürgens die Stimmung aufrecht erhalten konnte.
Nach dieser Anstrengung war es ein verdienter Duschvorgang
notwendig. Da an diesem Nachmittag für die Männer Zutritt verboten war,
kann man getrost in dieser Hinsicht von einem versäumten Augenschmaus für
diese sprechen, bei dem die Männlichkeit dennoch nicht zu kurz kam. Wer
bis dato den Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern nicht kannte,
für den wird dies nach diesem Vortrag kein Rätsel mehr sein. Ebenfalls
bekannt sein dürfte im danach, dass alleine die Art des Duschvorgang
gravierend zwischen den Geschlechtern voneinander abweicht, was sich auch
in einer besonderen Art der waghalsigen Kostümierung in den klar
erkennbaren Unterschieden zeigte.
Der Nachmittag von über fünf Stunden Programm endete mit
dem Tanz: „König der Löwen“, in tollen und mit viel Arbeit unter der Regie
von Gabi Mayer erstellten Kostümen. Für die zahlreichen Besucher aus nah
und fern war wieder einmal eine gelungener Veranstaltung der Abschluss
eines stimmungsvollen Nachmittags, der die Einladung für das kommende Jahr
bedeutet.

Schwerdonnerstage
Karnevalsumzüge
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