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Weiler hat sein „Germany`s Next First Bauern Model“ gefunden!

 

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Volles Haus, und gute Stimmung waren beim diesjährigen 45-jährigen Bestehen der Möhnen in Weiler wieder einmal der Garant für einen gelungen Schwerdonnerstag. Ab 14:11 Uhr flogen dort wie im Vorfeld angekündigt, die Fetzen, was sich bis in die späten Nachstunden fortsetzte. Wieder einmal bewiesen die Weilerer Möhnen das sie trotz Wirtschaftskrise in der Lage waren, den voll gefüllten Saal  der Jecken auf Hochtouren zu bringen. Dies kündigte die Obermöhn Petra Federhenn an, indem sie die Krise für beendet erklärte: „Die Krise ist für heute vorbei, die Weilerer Möhnen feiern Karneval Hochdrei.“ Das war der Anlass für den der Möhnen als Zigeuner einzumarschieren um die Richtung für die Teilnahme an den Umzügen in Bad Salzig, Boppard und Oppenhausen zu geben.

Dann war es soweit und die Lachmuskeln der Zuschauer wurden das erste Mal gefordert. Neben vielen Promis, die an diesem Tag auf der Bühne erschienen, zu denen neben Dr. Kröbner und Müller-Lüdenscheid, sich auch Amerikas neuer Präsident Obama  gesellte, war in Weiler unzweifelhaft die Geburtstagsfeier der 100-jährigen Einwohnerin Anna Vickus, die doch prompt in Vertretung ihrer Enkelin auf der Bühne erschien. Was in Amerika gefeiert wurde war kein Maßstab zu dem was sich dort auf der Bühne abspielte.

Etwas unmoralisch dann die sich anschließende Hochzeitsrede, zu der wohl der Redner zu tief ins Glas geschaut hatte und dafür sorgte, das die Hochzeitsgäste während einer stark alkoholisierten Rede, die Hochzeit unangekündigt verlassen haben.

Ein bisschen zur Beruhigung dürfte dann der überaus gelungene Auftritt  der Gäste aus Beltheim gesorgt haben, , die wie im vergangenen Jahr mit den Auftritten der Tanzgarde den verdienten Applaus entgegennehmen konnten.

Ein Dorfgesang, der die bekannten Weilerer Geschehnisse  ins rechte Licht rückte, war dann der sich anschließende Auftritt eines Schornsteinfegers, der auf seine Art die berufliche Handlungsweise förmlich an den Mann zu bringen wusste.

Das Weiler nicht ganz hinter dem Mond liegt, das bewiesen im Anschluss die tollen Dessous, die man aufgefahren hatte und für die man zu jedem einzelnen einen Abnehmer suchte und auch zielgerecht finden konnte. Dabei nicht fehlen durfte hierbei der aus dem Bopparder Stadtteil Bad Salzig weltbekannte Spitze Wendel, den man trotz aller Bemühungen von seinem grauen Unterhemd nicht trennen konnte. Und das ein Märchen auch Zuhörer bei den Karnevalisten findet das bewiesen die Möhnen mit ihrer Darbietung vom Aschenbrödel. Dann kam es zu einem der Höhepunkte der Veranstaltung. Einzig und allein in Weiler wird der Name verewigt sein, denn es wurde gefunden „Germany`s Next First Bauern Model“. Was bei dieser Vorführung vonstatten ging konnte sich von Anfang im Saal jeder Anwesende denken, denn die Fleckertshöhe hatte den Renner gestartet und prompt den Vogel abgeschossen. Neben einer Mistgabel war es dann anschließend das Super-Dessous der Öbermöhn, das für den verdienten Sieg sorgte. Als sich  dann auch noch ein Zwergenmarsch der besonderen Art anschloss, war der Saal am Kochen. Um allem dann den gerechten Nachklang zu geben und die Begeisterung der Zuschauer aufrecht zu erhalten, durfte ein Zwiegespräch nicht fehlen, was für Recht und Ordnung in Weiler und der Umgebung sorgen wird.. Den Abschluss bildete dann der Tanz der Möhnen, die in einem schweinischen Kostüm dafür sorgten, den Weilerer Möhnen wieder einmal den Anspruch auf eine der  karnevalistischen Hochburg an Schwerdonnerstag zu sein.