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Hering und Hofmann-Göttig: Renommierte Planungsgemeinschaft gewinnt Wettbewerbund.
„Ziel des Wettbewerbs war es, den Entwurf einer welterbeverträglichen Brückenlösung zu erarbeiten, die sich harmonisch in das Rheintal einfügt. Wir stellen diese ansprechende Lösung nun im Juni in Sevilla der UNESCO vor“, sagte Verkehrsminister Hendrik Hering.
Das Preisgeld für den
Sieger-Entwurf aus Irland beträgt 40.000 Euro.
„Das Bauwerk fügt sich in eleganten
Schwüngen in Grundriss und Ansicht in das Landschaftsbild ein. Die leichte
Der zweite Preis geht an Ingenhoven Architekten GmbH aus Düsseldorf, Dipl.-Ing. Erhard Kargel aus Linz (Österreich) und WKM Landschaftsarchitekten aus Meerbusch. Ihr Preisgeld beträgt 32.000 Euro. „Der im Grundriss U-förmige Brückenentwurf mit einer schlank gehaltenen Stahlbalkenbrücke ist innovativ und optisch in seinen Tragelementen weitgehend reduziert“, gab Hofmann-Göttig das Urteil der Jury wieder. Das Brückenbauwerk ordne sich der sensiblen Flusslandschaft unter und wolle in seiner Schlichtheit bewusst nicht dominieren. Die Rampen fügen sich in einem schönen Schwung zur linken Rheinseite und verbessern damit das derzeit bestehende Erscheinungsbild. Die schlanke, im Grundriss gekrümmte Balkenbrücke, ermöglicht sehr schlanke Flusspfeiler und ist als innovativ einzustufen. Den dritten Platz belegen Schlaich Bergermann und Partner aus Stuttgart, Wilkinson Eyre Architects aus London und Davids Terfrüchte & Partner GbR aus Essen. Ihr Preisgeld: 18.000 Euro. „Die Arbeit besticht auf den ersten Blick durch eine ausgeprägte elegante Zeichenhaftigkeit, durch die Leichtigkeit der Konstruktion und beachtet insoweit die Ansprüche des Landschaftsbildes“, so Hofmann-Göttig. Eine Qualität als Alleinstellungsmerkmal sei unverkennbar. Die asymmetrische, dem Verlauf der Topographie folgende Konstruktion, unterstreicht diesen Eindruck in besonderer Weise. Eine angebotene Aussichtsplattform könnte in die Erlebniswelt des Rheinsteigs einbezogen werden. Grundsätzlich bekannte Konstruktionsprinzipien sind in innovativer Form eingesetzt. Durch die neue Anbindung von Fellen ergibt sich eine städtebauliche Aufwertung. „Damit wahren alle drei Preisträgerentwürfe die Integrität des Welterbes“, stellte Minister Hering fest. Kulturstaatssekretär Hofmann-Göttig begrüßte das internationale Interesse an diesem Architektenwettbewerb: „Eine Kulturlandschaft mit Welterbe-Prädikat verdient es, mit architektonischen Entwürfen für eine mögliche Brücke versehen zu werden, die einem internationalen Vergleich standhalten. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Auswahl hervorragender Entwürfe in dem Projekt einen entscheidenden Schritt weiter gekommen sind. Rheinland-Pfalz wird mit dieser Brücke den Weltkulturerbestatus nicht gefährden, sondern den Weg gemeinsam mit der UNESCO gehen und eine Lösung finden, die der außergewöhnlichen Kulturlandschaft Rechnung trägt", erklärte er. „Die rechte Mittelrheinseite und insbesondere der Rhein-Lahn-Kreis brauchen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Bevölkerungsstabilisierung die Anbindung an überregionale Verkehrsverbindungen wie die A 61 und den Flughafen Hahn“, betonte der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Günter Kern. Deshalb sei eine Rheinbrücke von hoher Bedeutung für die Entwicklung im Mittelrheintal. Auch der Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Bertram Fleck, steht dem Projekt positiv gegenüber: „Wir brauchen dringend neue Lebens-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Entwicklungsimpulse, um die trennende Wirkung des Rheins zu überwinden, einen Brückenschlag für Wachstum und Beschäftigung.“ Wettbewerbssieger:
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