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Was vielen Betroffenen und Anliegen am Herzen liegt! Aufschlüsse darüber geben einige Beiträge aus den Gruppenthemen von WKW.

Themensammlung zur Forderung einer Rheinquerung.


 

Ich bin am Rhein aufgewachsen... und muss sagen das es kaum schönere Landstriche gibt;) und ja so was muss erhalten bleiben. Auf der anderen Seite würde eine z.B. nostalgisch aussehende Brücke überhaupt nicht schaden, ganz im Gegenteil es würde der Landschaft eine besondere Note verleihen... und es würde dem Tourismus und der Industrie gut tun.

 


 

Brücken verbinden... und der Rhein braucht dringend eine solche Verbindung, für die Menschen und die Entwicklung der gesamten Region, denke ich.

 


 

Eine Brücke wäre wirklich nicht schlecht. Ich muss jeden Tag von Bornich nach Offenbach fahren um zu arbeiten, weil ich hier in der Umgebung einfach keine Chance sehe etwas zu finden. Mit einer Brücke und direktem Anschluss an die A61 könnte sich ein bisschen mehr Industrie und andere Betriebe hier ansiedeln und man müsste nicht über 100 km fahren um zu arbeiten. Eine Mautgebühr wäre ich auch bereit zu zahlen. (in Höhe der Fährkosten).

 


 

Ich bin definitiv für eine Rheinbrücke. Ich verstehe nicht weshalb die Brücke das Rheintal verschandeln soll. Den Steinbruch bei Trechtingshausen oder die Eisenbahnbrücke in Hirzenach haben die Unesco auch nicht davon abgehalten das Mittelrheintal zum Weltkulturerbe zu ernenn.

 


 

Ich bin für die Brücke es wäre eine Entlastung andere Brücken und vieler Menschen die zwischen den orten dieser Gegend hin und her fahren müssen/wollen. Die Fähren kann man ja trotzdem erhallten sagt ja keiner das die wegfallen müssen. Die einzige alternative wäre die Fähre 24h fahren zu lassen und dann die ein oder andere Fähre mehr, aber das wird sich nicht lohnen für den Fährenbesitzer .
Deswegen ist die Brücke die einzige Verbindungslösung *den Tunnel habe ich jetzt mal zur nicht beachtet, da ich mich damit nicht wirklich auskenne und somit die Auswirkungen nicht beurteilen kann.

 


 

Eine Brücke ist ein Standortvorteil. Auf diese weise wirkt jede Seite wie ein Ufer, und die sog. ökonomischen synergieeffekte sind weg. Meinetwegen baut einen Tunnel unter dem Rhein aber eine Verbindung muss her. Es tut mir leid um die Fährleute aber ich kann guten Gewissen auf die paar Arbeitsplätze verzichten wenn dadurch insgesamt in anderen Branchen mehr Arbeitsplätze entstehen. Ohne Brücke ist halt scheiße. Was Lärm angeht, so ist das eine andere Sache, aber dann müsste eben die Bahn einfach kein Güterverkehr durch den Rheintal schicken. DER ist laut!!!

 


 

Also ich bin ein absoluter Anhänger der Unesco und steh voll auf's Weltkulturerbe Mittelrhein. Was diese Auszeichnung unserer Heimat gebracht hat, in Hinblick auf Tourismus und Gastronomie ist immens. Trotz alledem finde auch ich, dass etwas passieren muss! Wir bräuchten eine Brücke, etwa aus Stein, wie sie die Römer schon vor 2000 Jahren gebaut haben. Die halten immer noch und sehen zumeist auch richtig gut aus!  Bleibt nur die Geldfrage, weil Bund und Länder verschuldet sind und auch wenn sie was dazu geben, wird`s nicht besser, weil irgend jemand (100% Bevölkerung) das Geld wieder zurückzahlen muss. Es wird dann von Steuern genommen...
Und bei einer Brücke wäre die Uneso, denke ich, eher für finanzielle Unterstützung, wenn das Landschaftsbild erhalten bleibt.  Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Unesco sich auf ne Metall-Konstruktion einlassen würde, aber das muss ja auch nicht sein...
Dann wären alle glücklich und keiner bräuchte sich um seinen Arbeitsplatz Gedanken machen, weil die paar Fahrmänner könnte man bestimmt entweder in den wohlverdienten Ruhestand schicken, oder für andere Fährverbindungen in der Region einsetzen, bis sie dann in den Ruhestand geschickt werden können. Im Zweifelsfall, wer schon mal beim Arbeitsamt war, wieß, wie ich, die würden einen direkt in ne Maßnahme stecken und zu irgendwas umschulen, egal, ob danach die Berufschancen besser sind oder nicht... (Entschuldigt bitte meinen versteckten Vorwurf an dieser Stelle!!!) Als dann, möge die Brücke gebaut werden!!!

 


 

Ist euch eigentlich bewusst wie viel zusätzliche Arbeitsplätze es schaffen würde, wenn es eine Rheinbrücke gäbe. Alleine der Aufschwung in beiden Städten weil man einfach rund um die Uhr auf die andere Seite kann. Gerade die Gastronomie und der Einzelhandel würden davon profitieren .Weil
die Touristen flexibler sind und nicht auf die Uhr schauen müssten weil das letzte Schiff fährt.

 


 

Wenn man mal überlegt wieviel Kraftstoff durch die langen Umwege verblasen wird.... Das sollte in der heutigen Zeit auch ein Thema sein!
Auf lange Sicht gesehen ist eine Brücke eine wirkliche Bereicherung für die Umwelt, auch wenn ein kleiner Teil von ihr genommen wird. Es gibt ohne Frage und realistisch betrachtet nur ein Ergebnis, die Brücke muss her!!!

 


 

Ich bin ebenfalls klar für eine Rheinbrücke! Meine Eltern sind selbstständig mit einer Spedition und wir fahren tagtäglich Stückgut an Firmen, Privatleute usw... aus.  Da es weit und breit keine Rheinbrücke gibt, können Termine nicht gehalten werden, Kunden sind sauer weil sie das Teil vielleicht unbedingt brauchen. So könnte JEDER der da unten wohnt betroffen sein! Außerdem wäre es für die Umwelt sicher auch besser wenn der Verkehr nicht immer zur nächsten Brücke und auf der anderen Seite zurück kommt. Umweltschutz ist momentan ja auch eine große Sache.

 


 

Denk doch auch mal an die Leute, die morgens und abends zur Arbeit auf die andere Rheinseite müssen. Discos sind doch auch extrem laut und doch rennen viele hin oder haben einen Walkmen auf*m Ohr.  Ist das besser ? Viele wissen gar nicht, was es auf der anderen Rheinseite alles gibt, mit Brücke wäre alles viel einfacher. Die Riesenumwege über Koblenz oder Mainz könnte man sich sparen!! Und dann weiß keiner mehr so richtig wo die "äpsch Seit" eigentlich ist!! Es wird höchste Zeit für eine Brücke – die ellenlangen Schlangen auf der Rheinstrecke sind auch nicht grade umweltfreundlich oderleise !!

 


Ich arbeite auch in der Gastronomie (linke Rheinseite). Fange in Assmannshausen (rechte Rheinseite) an und muss mir ein Zimmer mieten. Bin alleine, das heißt es wird teuer. Oder ich muss früher oder später meine Wohnung aufgeben.


 

Fast alle meine Kunden befinden sich auf der rechtsrheinischen Seite. Für mich, deren andere Kunden und Lieferanten äußerst schwierig und zeitaufwendig zu erreichen. Wenn man die dortigen Arbeitsplätze erhalten will muss die Brücke, oder von mir aus auch ein Tunnel, her... und zwar schnellstens. Lasst die Fähren für die Touris die dann damit ihren Spaß haben

 


Nur zur Information nachts um 3 Uhr fährt keine Fähre, Pech gehabt. Ha Ha Ha Kaub-Lorch-Boppard - letzte Fahrt 20.00 Uhr Sommer wie Winter St. Goarshausen- Mai-September-23.00 Uhr letzte, Oktober bis Mai 21.00 Uhr letzte Fahrt. @ alle Wen es nicht betrifft, dem reichen vielleicht die Fährzeiten. Wenn man aber in seinem Heimatort weiter Musik machen möchte, vielleicht seit 25 Jahren im selben Verein, aber durch heirat, 18 km, aber auf der anderen Seite wohnt................. der brauch im Winter nicht proben zu fahren. Die Geburtstage bei der Verwandtschaft sind direkt nach dem Abendessen vorbei, tja Pech gehabt das die alle immer irgendwie im Winter Geburtstag haben. Und das arbeiten auf dem Flughafen Hahn konnte man auch vergessen, bewerben, bewerben, bewerben, hat ja dann schließlich hier einen Job bekommen. 155 € kostet die Quartalskarte, im Sommer wie Winter. Da gibt es kein Rabatt, weil die Fähre im Winter 2 Std. weniger fährt. Wenn wir Pech haben, brauchen wir 1 Std. für rüber, weil sie sich wie immer nicht an die Zeiten gehalten hat. Mein Mann und ich kennen uns knapp 3 Jahre und das viele Geld, was wir den Fährleuten schon zu verdienen gegeben haben, oder wenn die Verwandtschaft mal rüber kam......... wir brauchen ne Brücke, Tunnel, oder ne Fähre die 20 Std. am Tag fährt.


Pendel öfters nach Nassau. Quer rüber mit der Fähre 25 km. Über Koblenz 65 km. Nur leider dauert es mit der Fähre, wenn sie mal wieder fährt, wie sie will, genauso lange wie über die Brücke in KO. Und wenn ich schon bezahlen muss, dann bitte für eine Brücke oder Tunnel, dann kann ich aber fahren wann ich will und unterliege nicht der Willkür eine Fährfahrplans.
Hier mal eine kleine Anekdote: Ich hatte einen Termin in Nassau. Stehe also gut 5 Min. vor der geplanten Abfahrt (lt. Fahrplan) in St. Goar u. die Fähre befindet sich auf der Mitte des Rheins Richtung St. Goarshausen.
Nun denn. Das ist ja nichts Neues. Also ich warte. Und warte. Und warte. Der Herr Fährmann lässt großzügig ein Fahrt zurück kpl. ausfallen. Also werden aus den 10 Min. zwischen den Überfahrten mal grade 20. Nun denn.... in St. Goarshausen ist die Fähre einfach nicht voll genug um die Wirtschaftlichkeit einer Überfahrt zu rechtfertigen. Also bleibt man einfach drüben stehen. Die Fähre legt also irgendwann in diesem Leben dann endlich auch wieder in St. Goar an. Etwas gereizt.. ihr wisst... ich erwähnte es bereits... ich hatte einen festen Termin einzuhalten, sprach ich den Fahrkartenfuzzi auf das Auslassen einer Überfahrt an. Er entgegnete lapidar, sie müssten ja immer auf Lücken im Schiffsverkehr achten, da nur dann ein Übersetzen möglich sei. Ich meinte daraufhin, ich hätte 20 Min. Zeit gehabt zum Beobachten des Verkehrs auf dem Rhein und mehr als genügend Lücken erkennen können. Dann sein zweiter Versuch, aus der Nummer raus zukommen... der Spruch:
"Ja der Fahrplan, also das sind ja nur Richtzeiten!" Daraufhin sage ich zu ihm: "RICHTIG. Richtzeiten, sind doch Zeiten, nach denen man sich richtet. Das scheint aber nur für die Benutzer und nicht für die Betreiber der Fähre zu gelten." Ich ernte ein gelangweiltes Schulterzucken, meine Kohle ist weg und meinen Termin kann ich vergessen.
Und wisst ihr was das Schlimmste ist an der Sache? Ich sitze im Auto, blicke auf das große Banner "Fähren sind Weltkulturerbe", alles Toll, alles Schön und was soll ich sagen...MIR IST FAST DER ARSCH GEPLATZT.


Obwohl schon seit Jahrzehnten geplant und immer wieder verworfen, wäre es doch schön, endlich mal auf schnellerem Wege auf die andere Rheinseite zu gelangen. Wenn man nur mal bedenkt, dass man zum Flughafen Hahn allein schon rund 50 km einsparen würde, wäre es die Sache wert. Auch die positiven wirtschaftlichen Aspekte für den Hunsrück sollten nicht außer acht gelassen werden.Mal sehen, ob wir das noch erleben werden.


Ich fliege häufiger beruflich vom Flughafen Hahn aus und ärgere mich jedes mal aufs neue, das ich aufgrund der frühen Abflugzeit, bzw. der späten Ankunftszeit nicht die Fähre nutzen kann. dafür muss ich dann den riesigen bogen über Koblenz fahren.


Die Ansicht von der linken Rheinseite höre ich öfters. Die Infrastruktur (Arbeitsmöglichkeiten/Straßen/Tourismus) ist klar besser als hier bei uns
Aber Fakt ist: 100 Kilometer Rhein, ohne Verbindung sind im 21Jahrhundert schlicht und ergreifend ein WITZ.


Ich kann verstehen das viele gegen diese Projekt sind, man kann sich es kaum vorstellen wo keine Brücke ist, das da mal eine stehen soll. Wäre ehrlich gesagt auch für einen Tunnel, das prob ist nur das an der Loreley die Tiefste stelle des gesamten Rheins ist. Na dann viel spaß beim buddeln!.. da buddelst dich dumm und dämlich. Zudem wurde ja geprüft ob nicht an anderer stelle eine Brücke hin könnte, nun ist halt in Sankt Goarshausen,  Sankt Goar eine der günstigsten Stellen für so ein Projekt.
Zudem muss man wirklich an die Unternehmen auf beiden Seiten denken, die man nicht immer mit der Fähre schicken kann! So bekommt unsere Gegend eine viel bessere Verkehrsanbindung, denn zu der Brücke soll ja vielleicht noch eine Verbindung zur nächsten Autobahn hergestellt werden! Das bringt alles zusätzliche Touristen, klar wird es auch lauter werden, aber das ist eh nicht zu verhindern! Wenn jemand klagt das die Lärmschutzwände fehlen, sollen sie sich wie die anderen Dörfer auch zusammenschließen und der Bahn auf den Schlips treten!
Das ihr keine bekommt hat vielleicht auch den Hintergrund das man bei euch im Dorf/Stadt keine bauen kann!.. an der Loreley würden Lärmschutzwände wenig bringen.. der Schall wird von den Felsen reflektiert, da hilft kene Wand da würd nur en dauerhafter Tunnel helfen.. und das is nit möglich.... sop.. bissl vom Thema abgekommen.. Ich denke auch das die Fähren mit Umsatzrückgängen zu rechnen haben, so ist das nunmal, Fähren sind schön, aber umweltbelastend, das darf man nicht vergessen, sie gehören zu uns, keine Frage, aber es ist eine Frage der Zeit bis es
sie nicht mehr geben wird! Denn auch sie verbrauchen riesige Mengen von Treibstoff!.. sop, denke zu den wichtigsten Punkten hab ich was gesagt....


Habt Ihr "Brückenhasser" mal daran gedacht, das es nicht um die Ästhetik der Brücke, sondern den Nutzen geht? Es werden zwar die Fährleute arbeitslos, aber die Zahl wird schnell ausgeglichen durch neue Arbeitsplätze im Hunsrück, die endlich jederzeit und günstig zu erreichen wären. Außerdem sind die Fährleute größtenteils eh unfreundlich und die Preisen "ein wenig" hoch.

4:1 für die Fähre?

9000:20 FÜR DIE BRÜCKE


Ich verstehe echt nicht, wie man sich anmaßen kann hier etwas GEGEN den brückenbau beizutragen! die argumente sind wirklich ohne jeglichen inhalt. das ist eigentlich eine bodenlose frechheit, dass es noch keine brücke gibt, das schränkt nicht nur mich vollkommen in meiner freiheit ein... ich bin schülerin und kann mir es nicht leisten ständig fährgeld zu bezahlen. das wäre ja noch ganz erträglich, wenn man die fähre rund um die uhr in anspruch nehmen könnte. hinzu kommt auch noch, dass sich der liebe fährmann immer erst auf die andere rheinseite bewegt, wenn es ihm beliebt. das geht nicht! es gibt auch leute, die z.B vom Zugverkehr abhängig sind, wie offt hab ich schon den zug verpasst...
und sich darüber zu beschweren, dass es angeblich zu laut werden würde ist ebenfalls total inakzeptabel. seit doch mal froh dass ein bisschen leben hier hinkommt!!! Dem rheinteil wird es bestimmt kein schaden sein solch eine brücke zu besitzen- ganz im gegenteil, es kann sogar den wert steigern, denkt doch mal an die einnahmen dieser region. die geschäfte sollten eigentlich hauptsächlich von tourismus hier leben können. durch die fehlende brücke allerdings stirbt z.B. St. Goarshausen schon völlig aus. das ist echt nicht mehr schön da! also erklär mir das mal bitte einer, wie man sich gegen dieses projekt entscheiden kann. ich vertsehs nicht, wirklich nicht, und ich bin bestimmt nicht auf den kopf gefallen!


Wie man sieht steht die Fähre wirklich überall im weg. Um mal ein weiteres Beispiel zu nennen: Ich bin Schülerin am Wilhelm- Hofmann Gymnasium in St. Goarshausen und spüre dort leider sehr die Auswirkungen der Fähre.
Schulkonzerte, Weihnachtskonzerte, Themenabende etc., alles wird von langer Hand her geplant und mit viel Stress organisiert. Aber was sieht man dann am Tag der Aufführung? Die Aula ist vollbesetzt, alle sind begeistert von der wunderbaren Stimmung und vor allem natürlich auch von dem, was dieSchülerinnen und Schüler auf die Beine stellen. Doch dann, mitten im Programm, wird es auf einmal unruhig im Saal. Viele Besucher verlassen fluchtartig den Raum, man kann viele Blicke auf die Uhr erkennen, es entsteht eine große Unruhe. Und warum das alles?


Denkt auch mal einer an die leute die auf der andern rheinseite arbeiten und um 6 uhr morgens auf der schaff sein müssen? Da die Fähre aber erst ab halb 7 in st goar fährt dürfen diese leute jeden morgen über koblenz fahren eine strecke hat mehr als 70 km geil oder? Vorallem freut sich die Geldbörse und Vaterstaat dabei =) Eine Fahrt mit der Fähre kostet inzwischen 3€ hin und 3€ wieder zurück und dazu kommt dann noch zeitliche einschränkungen kann mir jedesmal einen abrasen um die fähre noch zu bekommen ausserdem kommt noch hinzu das die Fähre mich mindestens eine halbe stunde mehr zeit kostet!!


Der Rhein ist fast so was wie die Berliner Mauer; Menschen, Freunde, Paare, Arbeitgeber -nehmer werden getrennt. Aber dafür werden wenigstens zwanzig(?) Fährleute nicht arbeitslos.
Es gab doch schon im Fernsehen Fotomontagen, z.B. Verlängerung der NastätterStr. in Goh., sah nicht mal so verkehrt aus. Die Diskussion über die Position ist aber im Grunde egal, das werden sowieso andere (kompetente) entscheiden. Wir können Vorschläge machen, was uns passt, aber es wird immer Menschen geben, denen es nicht passen wird. Gruß an alle "Brückenhasser", ihr werdet davon trotzdem profitieren.


Also Leute: zum Thema Lärm! Ich komme von der Mosel und wohne jetzt am Rhein. Ob die Menschen jetzt über eine Brücke fahren oder mit einer Fähre übersetzen ist wirklich egal. Lärm machen die Autos immer den gleichen. Meine Mutter hat Gästezimmer. Diese sind direkt an der Straße- damit man ungehinderte Sicht auf die Mosel hat. Die Touristen möchten das so und beschweren sich kaum über Lärm. Dreifachglasfenster tun auch ihr übriges..... Aber es ist doch echt traurig das Leute die sich genau gegenüberwohnen, sich über den Rhein ja fast zuwinken können und sich nicht kennen, da es ein zu großer Umweg ist auf die andere Seite zu kommen! Und ich finde das Moseltal nicht unansehnlicher nur weil da genug Brücken sind!!!!


Also eine Brücke wäre auch ein Argument für den regionalen Tourismus: da könnten die Touristen, die sich auf der einen Rheinseite einquartiert haben, viel leichter Ausflüge auf die andere Seite machen und wären da nicht auf die Fährenfahrtzeiten angewiesen.
Wenn z.B. auf der anderen Seite ein Weinfest, eine Führung, eine Weinprobe oder eine andere Veranstaltung ist, braucht man nicht mittendrin abzubrechen, nur weil man die letzte Fähre kriegen muss.
Das wäre vor allem für die Touristen interessant, die mit dem Fahrrad die Region erkunden wollen und die nach der letzten Fähre mit dem Fahrrad kaum über Koblenz oder Mainz zu ihrer Unterkunft zurück könnten.


Ein Teil der Menschen hier leben vom Tourismus und es gibt da, wo ich wohne sogar zu wenig Touristen, als dass man damit die Kassen erheblich füllen könnte. Unser Weinmarkt wird von Jahr zu Jahr kleiner und auch die gelegentlichen Feste im Sommer scheinen zu schrumpfen. Die kleinen Rheinstädte brauchen Touristen, gerade auch die Winzer.  Recht hast du allerdings mit dem adäquaten Ersatz der Fähren für eine Brücke. Meiner Meinung nach sind Fähren nicht effizient genug um besser zu sein als eine Brücke. Außerdem kann man die Brücke auch wunderbar mit Schiefer verklinkern, sodass sie sich gut in unser Unesco -Tal einpasst. Das ist nur eine Frage der richtigen Technik und Kreativität.


Nicht nur die Touristen, sondern auch die, die in der Gastronomie - also quasi für die Touristen - arbeiten, hätten es dann wesentlich leichter!
Mein Mann macht eine Ausbildung auf der "anderen Seite". Und da man sich als Azubi nicht gerade eine goldene Nase verdient, ärgern wir uns auch des öfteren über die Kosten, die uns entweder durch die Fähre oder durch die Spritkosten, die bei der Fahrt über Koblenz oder Mainz entstehen. Und dank der tollen Benzinpreise ist das nicht gerade wenig!
Dazu kommt noch, dass man in der Gastronomie nicht auf einmal sein Tablett fallen lassen kann, weil es ja schon Viertel vor Neun ist, und man die letzte Fähre kriegen muss.
Aus diesem Grund muss man sich dann noch ein Zimmer mieten, was ebenfalls Geld kostet... weil man nach 9-12 Stunden Arbeit vielleicht auch einfach mal zu müde ist, um noch schnell über Koblenz oder Mainz zu fahren.
Ich bin absolut für den Bau einer Brücke!!! Auch wenn die wahrscheinlich erst dann fertig ist, wenn mein Mann seine Ausbildung schon längst beendet hat...


Lebt ihr denn alle hinterm mond? nicht nur für feste zu besuchen, auch um evtl. auf der anderen rheinseite zu arbeiten, auch bei hochwasser, die brücke ist einfach absolut zeitgemäß. in koblenz existieren viele brücken (nach Pfaffendorf, von Moselweiss nach Güls, nach lützel................. ) trotzalledem leben öffentliche verkehrsmittel bei grossveranstaltungen, auch busunternehmer, die über die brücken fahren können. Koblenz lebt, im gegensatz zu manch anderen Städten die halt leider noch wenig Verständnis für Brückenbau, oder nostalgisches Hupen der Goethe haben. was habt ihr nörgler denn davon, wenn ständig gegenargumente an den haaren herbeigezogen werden. auch die gegner der brücke werden ganz schnell feststellen, wie sinnvoll diese brücke ist, sei sie denn endlich


Brücke oder tunnel wird gebraucht! mich juckt es weltkultur erbe oder die unesco nit.... mir geht es um die zukunft,um meinen beziehung um arbeitsplätze! hätte arbeitsplätze haben können,aber als die gehört haben das ich von der anderen seite kommen,haben die direkt gesagt,das es keinen sinn hat,wegen schicht arbeit un un un....deswegen Brücke oder tunnel!


Ich fände es überhaupt schön, wenn eine Brücke gebaut würde. Sicherlich ist der Standort ein wichtiger Punkt und sollte gut  durchdacht sein. Ich wohne in St. Goar-Biebernheim, bin jedoch in  St.Goarshausen-Ehrental groß geworden und weis somit aus eigener Erfahrung wie wichtig so eine Brücke wäre. Sämtliche Veranstaltungen auf der anderen Seite sind zeitlich begrenzt durch die Fähre. So ist eine Vereinigung der Schwesternstädte, durch die Bevölkerung, nur schwer möglich.


Warum um Himmels Willen wird von den Gegnern immer so getan, als ob eine Brücke immer zwangsläufig das Landschaftsbild verschandeln würde. Es gibt tausende von Brücken und eine erhebliche Anzahl, die selbst unter Denkmalschutz stehen. Man kann eine Brücke auch so bauen, dass sie sich gut in die Landschaft einpasst – wenn man will !


Ich wohne in Lorch, bin auch hier aufgewachsen ..... Wenn wir in die *Großstädte* wollen, dann müssen wir nach Wiesbaden oder Koblenz tingeln.... touries grausamm .... keine Autobahn.... ausser gegenüber.... aber um dort hinzukommen... tja endweder teure Fähre fahren oder wieder hinter den Sonntagsfahrern herschleichen.....genauso... zur zeit gibt es in unserer nähe kein hallenbad... in rüdesheim wird umgebaut.... tja also doch wieder nach wiesbaden oder lahnstein.... oder !!! 8,40!!! für die fähre hin und zurück..... mal davon abgesehn was die wartezeit angeht....also eine Brücke muss auf alle fälle her.....irgendwo im bereich geisenheim bis st.goarshausen... das wäre optimal....  stehen zwischen geisenheim und rüdesheim net eh noch brückenfüße im rhein???


Für mich gebe es da auch keine Diskussion, wer aus der Gegend kommt ,kann mit ansehen wie diese Region sozusagen "ausstirbt". Selbst die Anwohner haben oft keinen blassen Schimmer was auf der Anderen Seite des Rheines los ist .Es kommt mir vor als wäre eine richtige Barriere dazwischen. Was hat den das Rheintal noch ??? Nur allein die Loreley kann diese tote Gegend nicht beleben.


Zwischen 1970 und heute haben einzelne betroffene Gemeinden fast die Hälfte ihrer Einwohner verloren ! Dies wurde auch schon von den betroffenen Landkreisen bemerkt. Hier hieß es u.a.:
"Zwei in der Regionalen Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zusammengeschlossene Landkreise Rhein-Hunsrück und Rhein-Lahn, sowie zahlreiche betroffene Gemeinden verlangen den Bau einer neuen Rheinquerung zwischen den Städten Mainz und Koblenz.
Zur Begründung wird darauf hingewiesen, dass es auf der knapp 80 km langen Stromstrecke bislang nur Fährverbindungen gebe, die nicht jederzeit zur Verfügung stünden: nicht während der Nachtstunden, nicht bei Hochwasser, Nebel und anderen Unwägbarkeiten. Aus diesem Grunde sei es unbedingt erforderlich, eine feste, jederzeit nutzbare Verbindung, sei es eine Brücke oder auch ein Tunnel vorzuhalten. Derzeit sei es z. B. mehr als problematisch, einen Arbeitsort am anderen Stromufer zu akzeptieren und auch für andere Aktivitäten bestünden erhebliche Einschränkungen.
Vor allem vor diesem Hintergrund seien auch die dramatischen Rückgänge der Einwohnerzahlen einiger Gemeinden zu sehen; zwischen 1970 und 2000 verloren z. B. Kaub 45 % und Sankt Goarshausen 30 % ihrer Einwohner und auch die Zahl der Beschäftigten ging spürbar zurück. Die betroffenen Gebietskörperschaften hoffen, diese negative Entwicklung durch den Bau einer festen Rheinquerung zu beenden und zu positiven Zahlen zu kommen.
Aus diesem Grunde wurden verschiedene Querungsmöglichkeiten untersucht, und zwar im Hinblick auf die verkehrliche Bedeutung, auf die allgemeine räumliche Entwicklung der Region und auf die im Hinblick auf das Weltkulturerbe „Mittelrheintal" besonders wichtige schonende Einordnung in die Landschaft.
Als besonders nachteilig wird die Situation der rechtsrheinischen Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis herausgestellt. So fehle rechtsrheinisch eine schnelle Schienenverbindung, für die dreim. „Inter-Regio-Systemhalte" in Lahnstein, Sankt Goarshausen und Rüdesheim gefordert werden. Diese Aussage ist inzwischen überholt, weil die DB die IR-Züge im vorliegenden Fall ersatzlos gestrichen hat."


Das eine geht mit dem anderen einher: es ist ja nicht so, dass da Senioren zuziehen, sondern es sind (dummerweise) gerade die Jüngeren, die wegziehen und damit wächst der Anteil der Älteren an der Gesamteinwohnerzahl. Das meinte ich mit "Ausbluten".
Für den Nichtanwohner: man muss sich diese Zahlen mal vergegenwärtigen ! Was würde in Koblenz oder Mainz passieren, wenn die Hälfte der Einwohner wegzieht (und die verbleibenden Einwohner dann nur noch Senioren sind ) ?
Das sind nicht nur dramatische sozio-ökonomische Veränderungen in den Ortschaften, sondern schon erdrutschartige Verwerfungen in der demographischen Struktur.
Wie ich schon sagte: Jüngere weichen dann langfristig in Regionen mit besserer Infrastruktur aus und die Region blutet langsam aber sicher aus, wenn hier nicht bald was passiert.


Nach meinen neusten Informationen soll die Brücke mit an die Fellner Brücke angeschlossen werden!
Also ich finde das die Brücke her sollte denn so bekommen wir auch mehr Touristen in unsere Stadt und dann fährt auch endlich mal jemand in Fellen rein=) Es ist eine kostspielige Sache aber das ist etwas für die Ewigkeit! Und die Fähre hat sich schon vor Jahren vorbereitet das irgendwann eine Brücke kommt! Denn irgendwann wird es ja passieren! Deswegen DIE RHEINBRÜCKE MUSS HER!


Wie so oft ist wohl die persönliche Sichtweise eines jeden für seine Wahrnehmung entscheidend.Wer Argumente nur selektiv wahrnimmt, könnte sich schon wundern, warum es so viele Befürworter der Brücke gibt. Und ich vermute mal, dass es noch viel mehr werden ...
Und den Gruppenmitgliedern ihre persönliche Meinung absprechen zu wollen, nur weil sie sich nicht aktiv nicht beteiligen, finde ich nicht o.k.
Den Fehler, die Wähler nicht ernst zu nehmen, haben Politiker auch schon gemacht – und wurden dann in einer Wahl gehörig abgestraft
Auf diese Weise wurden schon Volksparteien zur Splitterpartei herabgestuft ... Wer den Wähler nicht ernst nimmt, erhält seine Quittung - früher oder später !
Und was die Mitgliederzahl anbetrifft:  man braucht wohl keine 30.000 Mitglieder um zu begreifen, dass auch "nur" über 24.000 Mitglieder ernst zu nehmen sind !
Und bezüglich der 30.000 Mitglieder sehe ich es sportlich: ich wette eine gute Flasche Wein aus der Region, dass die Gruppe sogar noch stärker wird. Die Zustimmung in der Bevölkerung ist offenbar viel größer, als sich viele das vorstellen können ...


Vielleicht sollte man einen gewissen Herrn Beck auch mal daran erinnern, was er selbst hier gesagt hat. und was ist jetzt ?
Politiker werden dann erst wach, wenn es um eine große Gruppe geht, die bei einer Wahl entscheidend sein kann ...
Es wurden schon Volksparteien zur Splitterpartei degradiert, weil sie Volkes Willen ignoriert haben. Die Quittung dafür erhalten sie immer - früher oder später ...


Das nicht jeder Brückenbefürworter seine Meinung kund tut ist durchaus logisch. Denn die Gründe DAFÜR sind schon oft genug genannt geworden. Und ob mir 30 Leute jeweils den gleichen Grund dagegen sagen und 2 Leute jeweils 2 Gründe dafür... bedeutet das nochlange nicht das die Gegner besser dastehen.
Das ist einfachste Logik. Es werden die gleichen Gründe dagegen (wovon die meisten entweder schwachsinnig, unlogisch oder absolut unberechtigt sind aufgrund egoistischer Einstellungen oder
Fehleinschätzung von sozio-ökonomischen Begebenheiten).
Ich bin DAFÜR! Gründe genug sind vorhanden. Und wenn ich ein Statement zu jedem der Gründe dagegen abgeben würde macht gleich jeder den Browser zu und gähnt nochmals herzlich. Denn diese sind bekannt. Und überwiegen eindeutig die Gegengründe
.


Eine Brücke vernichtet Arbeitsplätze, verschandelt die Natur/die Landschaft und kostet Maut. Das sind die EINZIGSTEN Dinge, die gebetsmühlenhaftig wiederholt werden.
 

Arbeitsplätze:
Welche werden vernichtet? Keiner weiß es! Eine Brücke auf 90 Stromkilometer wird wohl kaum das Aus für alle Fähren bedeuten. Und erst, wenn ein Standort für den Brückenschlag festgelegt ist, wird man das beantwortet können.

Zumal auf vielen Fähren, gerade in den Hochzeiten im Sommer, viele Jugendliche als Aushilfskräfte auf den Fähren beschäftigt werden, welche dann wohl kaum als Arbeitslose zu bezeichnen wären!
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass gerade festangestellte Mitarbeiter wie Arno die Ersten sein würden, die sich über 3-Schichtenarbeit und schlechte Bezahlung beschweren würden, wenn ihre Fähre 24 Std. in Betrieb wäre!
Statt die verbleibende Zeit zu nutzen, um sich umzuorientieren, wird an alten Zöpfenfestgehalten und (man verzeihe den Ausdruck) „gejammert“ man wäre zu alt etwas Neues zu beginnen! Staatliche, finanzielle Unterstützung der Fährbetriebe wird gefordert (wer hat eigentlich „Tante Emma“ finanziell
unterstütz, als Aldi und Lidl auf der Wiese nebenan eröffneten?) Nostalgie und Tourismus vorgebracht. Die Touristen kommen aber nicht wegen der nostalgischen Fähren zu uns, sondern wegen den weltbekannten Sehenswürdigkeiten, wie die Loreley, die Drosselgasse in Rüdesheim oder die malerischen Altstädte wie Bacharach und der vielen Burgen.


Mautgebühr:
Das in meinen Augen lächerlichste Argument gegen eine Brücke! Die Fähre kostet doch auch Geld, oder habe ich etwas verpasst? Noch dazu sind bisher weder Vergleichszahlen vorhanden, noch steht 100 % fest, ob überhaupt Benutzungsgebühren erhoben würden!


Die Natur/Landschaft:
Auch nur eine vorübergehende negative Erscheinung während der Bauphase, wie es aber bei allen Neubauprojekten der Fall ist, sei es ein Hotelkomplex oder größere Gewerbeneuansiedlungen! Es wird hier allzu oft ein Horrorszenario aufgebaut über nackte Betonungetüme oder Stahlungeheuer! Warum eigentlich?
In allen mir bekannten bisherigen Studien, Ideenwettbewerben und sonstigen Vorschlägen für eine Brücke, wurde IMMER expliziet darauf hingewiesen, dass nur eine Brücke in Frage kommt, welche sich in Aussehen und Form harmonisch in das Erscheinungsbild der Umgebung einbettet!
Das wird hier bislang von den Brückengegnern kategorisch ignoriert! Warum wohl? Ein Schelm, der böses dabei denkt…
Das Beispiel Assmanshausen trifft meiner Meinung nach des Pudels Kern! Der Rhein trennt uns wie eine Mauer von der anderen Rheinseite, da helfen auch die Fähren nur wenig! Selbstverständlich nutze ich die Fähre, wenn ich denn auf die andere Seite MUSS. Aber zu den Zeiten, zu denen ich gerne mal rüber MÖCHTE, fährt keine mehr oder zumindest der Rückweg wird mir verwehrt!
Der Weinbau am Mittelrhein ist mir recht gut bekannt, und die Gründe für die zunehmende Verbuschung der Weinbergslagen ebenfalls. Das hat aber mit Deiner „Alditheorie“ reichlich wenig zu tun.
Vor 20-25 Jahren waren die meisten Winzer noch sog. Nebenerwerbswinzer, welche ihren säurereichen Rieslingwein hauptsächlich an die Sektkellereien als Sektgrundwein verkauften. Flaschenwein zum freien Verkauf hatte von denen so gut wie Niemand!!!
Höchstens ein gewisses Kontingent für den Eigenverbrauch! Der damalige Preisverfall für diesen Grundwein, hervorgerufen u. a. durch eine damalige Weinschwemme in der EU, ähnlich wie der Butterberg, führte dazu, dass viele dieser Feierabendwinzer die staatliche Stillegungsprämie kassierten und die Weinberge brachliegen ließen, um wenigstens noch etwas Kapital herauszuschlagen. Die Haupterwerbswinzer konnten ein Teil der Flächen aufkaufen und weiterbewirtschaften, aber bei weitem eben nicht alle! Das heute kleinere Flächen wieder mit Steuergeldern rekultiviert werden, ist so gesehen nichts anderes, als die Korrektur der damals gemachten Fehler, aber sicher kein Ruhmesblatt für unsere Politik und schon gar nicht dem Gönnertum der UNESCO zu verdanken! Da verkennst bzw. verdrehst Du schon gewaltig
Ursache und Wirkung, bzw. kennst nicht die tatsächlichen Zustände im hiesigen Weinbau der damaligen Zeit!


Ach ist das alles so toll.... die Autos schweben völlig lautlos auf einem Wölkchen zur Fähre, oder was? Was soll denn das bitte, als würde die Überfahrt über eine Brücke den Geräuschpegel in den Städten erhöhen. Wenn sie schon bis an den Rhein fahren und das bitteschön auch nicht geräuschlos, dann kann´s die Überfahrt ja bitte nicht ausmachen. Abgesehen davon, dass die Fähre in St. Goar trotz Fahrplan ganz großzügig je nach Gutdünken übersetzt. Nämlich ausschließlich nach Wirtschaftlichkeit und wehe dem, der Termine einhalten muss. WAS HAB ICH MICH SCHON AUFGEREGT. Ja und überhaupt, von wegen Verschandeln des Tals durch eine Brücke. Man kann eine neue Brücke bauen, die aussieht, als würde sie schon 500 Jahre da stehen. An der Mosel beschwert sich keine Sau über die vielen Brücken und die würden das Moseltal verschandeln. Und am allergeilsten finde ich es, wenn sich Leute zu dem Thema äußern, die es garnicht betrifft. Super. Klasse.


Glaubt hier irgendjemand tatsächlich ernsthaft, dass ALLE Fähren zwischen Koblenz und Bingen aus Rentabilitätsgründen dichtmachen müssen, wenn die Brücke oder der Tunnel zwischen St. Goar und St. Goarshausenkommen wird?
Keine Frage, die Brücke bzw. der Tunnel bei St. Goar/St. Goarshausen wäre das Ende der dortigen Fähre, aber ich sehe keinen Grund, warum auch die Fähren in Boppard, Kaub, Lorch und Bingen den Bach runtergehen sollten. Wenn beispielsweise der Bopparder nach Osterspai, der Kauber nach Oberwesel oder Bacharach und der Lorcher nach Bingen will, fährt der doch nicht den großen Umweg über die Brücke oder durch den Tunnel. Er nutzt die Fähre vor der Haustür, so wie das beispielsweise in Ingelheim der Fall ist, wo die Autofähre auch nur wenige Kilometer von der Schiersteiner Autobahnbrücke entfernt ist! Oder die Autofähre in Linz, die nur ein einige Kilometer nördlich der Neuwieder Rheinbrücke verkehrt. Warum sollte das hier im Welterbegebiet anders sein?  Also, lassen wir doch mal die Kirche im Dorf und reden nicht direkt den gesamten Fährbetrieb im Welterbegebiet tot, sofern eine feste Rheinquerung gebaut wird.


Also ich denke mal das ein Tunnel wesentlich annehmbarer Wäre da wir genug Brücken haben die ,wie bereits angemerkt mächtig Lärm verursachen und obendrein die Landschaft welche uns doch allen am Herzen liegen sollte, mächtig verschandelt. Des weiteren kann ich nicht verstehen ;wenn an
anderen Stellen durch unnötige Kreisel, Umgehungen und sonstigen Tinnef ohne Ende Geld verpulvert wird; warum wir es noch immer nicht geschafft haben die beiden Seiten in einer adäquaten Art und Weise zu verbinden. ES WIRD ZEIT da durch die Ständige drumherumeierei die Umwelt nur noch höheren Belastungen ausgesetzt ist.


Ich denke auch, dass ein tunnel dem schutz des kulturerbes entspräche, wäre schön. ich denke aber auch, dass aus kosten-, platz- und geologischen gründen ein tunnel leider nicht geplant würde.


Ein Tunnel wäre meiner Meinung nach auch eine gute Alternative! Letztlich ist es egal, ob Tunnel oder Brücke, Hauptsache eine ständige Verbindung kommt! Ich denke aber auch, dass eine Tunnellösung an den Finanzen und/oder geologischen Voraussetzungen scheitern würde!
Es ist mir allerdings nicht klar, warum eine Brücke "mächtig Lärm" verursacht und die Landschaft "mächtig verschandelt"?Eine Brücke ist ein totes Gebilde, steht da und rührt sich nicht! Wie soll die Lärm verursachen?
Die Fahrzeuge, welche darüber fahren verursachen den Lärm, und das machen die bereits jetzt schon! Nämlich auf den bisher notwendigen (längeren) Fahrtstrecken entlang des Rheins! Ein Zug macht auch nicht nur Lärm, wenn er durch St. Goar fährt, sondern ständig!
Und es sollte mittlerweile bekannt sein, dass bei allen Überlegungen für die Gestaltung einer Brücke immer Maßgabe war, dass diese sich harmonisch ins Rheintal einfügen müsse, sodass von einer "Verschandelung" der Landschaft keine Rede sein kann! Mal drüber nachdenken!!


Ich bin auch für einen Tunnel ! Da soll die UNESCO aber schön was beisteuern! Es wurden auch schon gewiss größere Tunnel gebaut, ohne dass das die Leute aufgeregthätte (Tunnel unter dem Ärmelkanal, Elbtunnel in Hamburg etc.). Die Schweizer und die Norditaliener würden sich krank lachen, wenn sie lesen würden, was hier wegen eines so kleinen Tunnels an Gegenargumenten geschrieben wird ... Die spucken Tunnel von der fünffachen Länge einschließlich Planungszeit in weniger als 4 Jahren aus !
Und wenn man sieht, was für ein Heidengeld für anderes ausgegeben wird, ist es schon ein Skandal, dass die Bewohner der 80 Km Rheinstrecke im 3.Jahrtausend nach Christus noch weiter gezwungen werden, mit altertümlichen wie unzuverlässigen Fortbewegungsmitteln zu fahren.
Nichts gegen nostalgische Fähren, die im Zeitalter der Pferdedroschke ihre zentrale Berechtigung hatten. In der heutigen Zeit müssen hier feste Rheinquerungen her, sonst sieht es mit der Zukunft der Region düster aus. Die paar ewig gestrigen hier sollten verdammtnochmal auch mal an die Kinder und Enkel und deren Zukunft in der Region denken. Alles andere ist nostalgische Verklärung oder schlicht abstoßender Egoismus !
Und die Politiker werden doch erst dann wach, wenn die Leute mal richtig Dampf machen. Wann passiert hier endlich mal was ?


Meine Meinung dazu: alles schön und gut, aber nach einem halben Jahrhundert sollte bald mal eine Entscheidung gefällt werden. Brücke oder Tunnel - beides hat seine Vor- und Nachteile, aber für eines muss man sich doch jetzt mal endlich entscheiden!!!


Tunnel oder Brücke ist für den Verkehr letztendlich doch egal. Wenn es eine Brücke wird, muss sie sich aber in das Welterbe einfügen oder außerhalb der Grenzen des Welterbes gebaut werden (z.B. Bingen/Rüdesheim). Das Welterbe ist wichtig für den Tourismus in der ganzen Region. Da hängt nicht nur Prestige dran, sondern eine Menge Arbeitsplätze.
Dass eine Brücke aber die Landschaft zwangsläufig verschandeln soll, kann ich gar nicht nachvollziehen. Viele Brücken sind Wahrzeichen ihrer Städte, wie z.B. die Golden-Gate Bridge oder die Oakland-Bridge. Wer würde auf die Idee kommen, zu sagen, diese Brücken würden die San Francisco Bay verschandeln? Und da gibt`s hunderte von Beispielen, die man auf vielen Postkarten und Bildern sieht. Dies gilt auch bei Brücken über Flüsse (z.B. Brooklyn-Bridge), Ist doch alles nur eine Frage der Gestaltung


Es liegt generell immer an denjenigen, die immer etwas gegen Irgendetwas haben. Werden wir in unserer Gruppe bestimmt noch genug serviert bekommen. Da werden einige feststellen, das sich ein Fisch oder sogar Hering in rheinischem Gewässer (einzigartig) den Kopf unter Wasser an einem Brückenpfeiler stoßen könnte (Tierquälerei). Da werden wieder irgendwelche seltsamen Wesen entdeckt, die es nirgendwo auf unserem gesamten Erdball mehr gibt (Arterhaltung). Denen geben wir dann einen lateinischen Namen, der nach Ursachenforschung verlangt (?), da gibt es.........usw, usf. Frage in die Runde: Seit ihr immer noch nicht schlau geworden über das warum es eigentlich in unserer Gruppe geht? Wir haben Unterstützung aus allen Richtungen der Öffentlichkeit. Dabei sind genug Personen, die den Welterbestatus behalten wollen. Das haben wir auch in der Gruppe nie abgelehnt. Warum also die Fragen? Darüber sollten sich besser diejenigen Gedanken machen, die diesen Status ausgerufen haben, als das Thema Forderung nach einer Rheinquerung schon lange
bestand. Wir sollten uns auf die Unterschriftenaktion konzentrieren und dem Nachdruck verleihen was der überwiegende Teil der Bevölkerung verlangt und auch zusteht. Das die Aktion demnächst in aller Munde ist, dafür werden wir schon sorgen. Also ran an den Speck