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Leserbrief auf Artikel Herrn Bracht vom
15.05.08 in der RHZ vom 19.05.08
Der
Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion
im Mainzer Landtag, Hans-Josef Bracht aus
Rheinböllen, hat eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, in
der er um Informationen um den aktuellen Stand in Sachen Rheinquerung
gebeten hat.
Ein von mir vor
einigen Jahren geschriebener Leserbrief auf den Artikel von Herrn Bracht
am 15. Mai muss mir irgendwo zwischen meinen Schreibunterlagen verloren
gegangen sein. Denn seit mehr als 15 Jahren gleichen sich die
Presseberichte hinsichtlich der Forderung nach einer notwendigen
Rheinquerung, in wahlperiodischen Abständen.
Neu ist nur, dass
hierbei jetzt auch die Unesco ihren Platz in den Medien gefunden hat und
die Bittstellung von Außenstehenden erwartet. Ich bin fest davon
überzeugt, dass der Weltkulturstatus ebenfalls zustande gekommen wäre,
wenn vor der Anerkennung bereits eine Brücke bestanden hätte.
Damit die vorhin
erwähnten Presse-Perioden endlich ein Ende
finden, hat sich vor rund zehn Monaten eine Interessengemeinschaft mit
über 30 000 Mitgliedern gebildet, die bei ihrer Gründung klar ihre
Forderungen definiert hat und deren Wortlaut kaum vom Wortlauf des
Artikels von Herrn Bracht mit Datum vom 15. Mai abweicht.
Zur Gruppe gehören
Bürger aller politischen Richtungen und Altersgruppen, deren
Arbeitseinsatz große Hochachtung verdient. Sie haben es sich zur Aufgabe
gemacht, ihren Forderungen mit der Abgabe und Einholung von
Unterschriften zusätzlichen Nachdruck zu verleihen.
Mittlerweile wird
hiervon reichlich Gebrauch gemacht, was jüngst auch in einem SWR-Interview
klar zum Ausdruck gebracht wurde. Weiterhin wurde Mitte des Monats
Januar 2008 an alle Fraktionsvorsitzende im Landtag von Rheinland Pfalz
und Hessen ein Schreiben gesandt, mit der Bitte, einige Fragen zu
beantworten.
Diese beziehen sich
auf die bekannten Forderungen nach einer festen Rheinquerung, die
gänzlich von Fragen zur Diätenerhöhungen abweichen. Ich erlaube mir zu
betonen: "An alle Fraktionssprecher" wurde das Schreiben gesandt.
Welcher dieser Sprecher dem ein oder anderen passt, kann sich jeder
selbst aussuchen.
Nur wir warten,
warten und werden weiter Unterschriften einholen, wobei es zu begrüßen
wäre, während der Wartezeit auch die Unterschrift von Herrn Bracht auf
einer der Listen zu finden. Übrigens: Unterschriftenlisten gibt es im
Internet unter der Adresse
www.rheintalbruecke.de.
Ebenso ist dort das Interview mit dem SWR zu finden.
Reinhold
Petereit, Weiler
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